Pressemitteilung - Trainingslager in TrostbergTrainingslager in Trostberg wirkte: Zwei Medaillen für Bayern bei der internationalen Chemie-Olympiade
Trostberg/Cambridge. Hohe Motivation und ihre umfassenden Kenntnisse brachten bei der diesjährigen 41. Internationalen Chemie-Olympiade in Cambrigde gleich zwei bayerische Gymnasiasten aufs Siegertreppchen: So errang Martin Strebl aus Dingolfing eine Goldmedaille. Matthias Schmid vom Gymnasium Füssen freute sich über Silber. Zusammen mit ihnen im vierköpfigen deutschen Team waren zwei weitere Medaillengewinner, die noch einmal Silber und einmal Bronze errangen. Mit den erfolgreichen Olympioniken freuen sich die Verantwortlichen im CHEMIEPARK TROSTBERG. Hier bereiteten sich die bayerischen Teilnehmer im Rahmen eines mehrtägigen Landesseminars auf das Großereignis vor. Stefan Greger, Geschäftsführer der AlzChem Trostberg GmbH und damit Betreiber des Chemieparks, meinte schmunzelnd, so wie der Geist von Malente das deutsche Fußballteam 1974 zur Weltmeisterschaft geführt habe, habe nun der Geist von Trostberg zu olympischem Gold inspiriert. Er freue sich mit den erfolgreichen bayerischen Teilnehmern, die Großes geleistet hätten. Auch BASF Standortkoordinator Christian Hemmerich schloss sich den Glückwünschen an: „Wir gratulieren den beiden Medaillengewinnern, die zu recht stolz sein dürfen auf ihre Leistungen. Solche Erfolge bei internationalen naturwissenschaftlichen Wettbewerben und das nachweisbar steigende Interesse der bayerischen Schülerinnen und Schüler daran ist ein Grund zur Freude – und es ist Ansporn, der Naturwissenschaft Chemie im Lehrplan den Raum zu geben, den sie als absolutes Zukunfts-Fach verdient“, war sich Hemmerich mit Franz X. Völkl, Geschäftsführer der Bayerischen Chemieverbände, einig. Den jungen Chemikern in Cambrigde jedenfalls wurde viel an Wissen abverlangt: Grundlage des Erfolgs waren die herausragenden Leistungen der deutschen Mannschaft bei einer fünfstündigen Theorie-Klausur und einer ebenfalls fünfstündigen praktischen Prüfung. Insgesamt waren für die 41. Auflage der Chemieolympiade 250 Schülerinnen und Schüler aus 64 Staaten nach England gereist. Ihr vorgeschaltet sind umfangreiche nationale und regionale Auswahlverfahren, an deren Ende dann das vierköpfige nationale Team mit Ticket zum internationalen Endausscheid steht. Über 1000 Schülerinnen und Schüler haben sich allein in Deutschland daran beteiligt. Die Tradition der Internationalen Chemieolympiade ist lang: Seit 1967 bereits wird sie jährlich wechselnd in einem anderen Land ausgetragen. Sie steht unter der Schirmherrschaft der UNESCO. Träger des nationalen Entscheids sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Kultusministerien der Länder. Bei der Durchführung arbeiten das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und die Universität Kiel mit dem 1992 gegründeten Förderverein Chemie-Olympiade e.V. zusammen. Der über 400 Mitglieder zählende Verein fördert Naturwissenschaften in der Schule und engagiert sich für den Brückenschlag zwischen Schule, Hochschule und Wirtschaft. Seit 1996 sind auf Initiative des Fördervereins und vieler Lehrkräfte in allen Bundesländern Chemie-Experimental-Wettbewerbe für die Mittelstufe entstanden. Foto: Holte Gold für Bayern – Jungchemiker Martin Strebl vom Gymnasium Dingolfing.
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