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Pressemitteilung - ChemDelta Bavaria in Trostberg

Porträt einer Wirtschaftsregion im Südosten Bayerns – Ausstellungseröffnung im Heimatmuseum Trostberg, 12.05.2010 – Unter dem Titel „Bayerisches Chemiedreieck: Dynamik und Perspektive – gemeinsam die Zukunft der Region sichern“ präsentieren sich die Unternehmen der Initiative ChemDelta Bavaria in einer gemeinsamen Ausstellung mit der Stadt Trostberg, die heute eröffnet wird. Bis 24.05.2010 wird eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Bayerns und ein Schwerpunkt der chemischen Industrie im Süden Deutschlands porträtiert.

„Dynamik und Perspektive“ ist der Titel dieser Ausstellung. „Von Dynamik sprechen wir deshalb, weil die Chemie eine Region, die weitgehend von der Landwirtschaft geprägt war, in wenigen Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Industriestandorte in Süddeutschland gemacht hat. Sie hat ihr eine Perspektive – und wir denken: eine sehr gute Perspektive – im Zeitalter der Globalisierung gegeben“, so Dr. Willi Kleine, Vorsitzender des Lenkungskreises der Initiative ChemDelta Bavaria und Leiter des Werks Burghausen der Wacker Chemie AG bei der Ausstellungseröffnung. Nach der Ausstellungspremiere im Bayerischen Landtag im vergangenen Jahr stellt sich die Initiative mit ihren insgesamt 18 Mitgliedsunternehmen der chemischen Industrie nun dem regionalen Publikum in Trostberg vor.
Weitere Stationen der Ausstellung waren in diesem Jahr bereits Burghausen und Waldkraiburg; abschließend wird die Ausstellung noch bei der Regierung von Oberbayern in München zu sehen sein.
 
Bedeutender Wirtschaftsfaktor zwischen Inn und Salzach
Die Ausstellung porträtiert die Wirtschaftsregion zwischen Inn und Salzach mit ihren nahezu 75.000 Beschäftigten, deren Arbeitsplätze direkt (ca. 25.000 Beschäftigte und rund 1.000 Ausbildungsplätze) oder indirekt (ca. 50.000 Beschäftigte) mit der Chemie verbunden sind. Mit mehr als acht Milliarden Euro Umsatz pro Jahr bildet das Bayerische Chemiedreieck einen Schwerpunkt der chemischen Industrie im Süden Deutschlands und gehört zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in Bayern. Das breite Spektrum der in die gesamte Welt exportierten Produkte wird während der Ausstellung mit Exponaten, Schaubildern und Präsentationen veranschaulicht. „Wir wollen das Bayerische Chemiedreieck vorstellen und gleichzeitig den Zusammenhang zwischen öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen und wirtschaftlicher Prosperität in unserer Ausstellung verdeutlichen“, erklärt Dr. Werner Goll, Sprecher der Initiative ChemDelta Bavaria. So zeigt die Ethylen-Pipeline Süd geradezu lehrbuchhaft, wie öffentliche Hand und private Wirtschaft in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand einer ganzen Region sicherstellen.
 
Infrastrukturdefizite im Fokus
„Der schwerwiegendste Standortnachteil, mit dem das südöstliche Oberbayern nach wie vor konfrontiert ist, liegt in der mangelhaften Verkehrsanbindung. Wer Wachstum will, der muss auch mit wachsenden Verkehrsmengen planen“, so Dr. Kleine. Trotz einiger ermutigender Ansätze sieht er nach wie vor große Defizite beim zweigleisigen Ausbau und der Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Mühldorf-Freilassing sowie der Fertigstellung der Autobahn A94. Die Initiative ChemDelta Bavaria macht darüber hinaus im Rahmen der Ausstellung auf die notwendige Sicherung der Energieversorgung aufmerksam –  die OMV Power International stellt das geplante Kraftwerksprojekt in Haiming bei Burghausen vor. Auch der zum Teil bereits heute fehlende Nachwuchs bei Fachkräften und Akademikern in den naturwissenschaftlichen Bereichen spielt eine zunehmende Rolle.
 
Öffnungszeiten der Ausstellung
Die Ausstellung kann vom 13. Mai – 24. Mai 2010, Montag bis Samstag von 15:00 bis 18:00 und Sonntag von 13:00 bis 19:00 im Atrium des Trostberger Stadtmuseums besichtigt werden.
Der Eintritt ist frei.
 
Informationsaustausch
Für die Öffentlichkeit bietet die Initiative ChemDelta Bavaria zusätzlich an folgenden Nachmittagen Führungen durch die Ausstellung: am
  • Montag, den 17.05. um 15.30 Uhr und
  • Donnerstag, den 20.05. um 17 Uhr
Schulklassen können am 18.05 und 20.05 die Ausstellung besuchen.
Nähere Information und Anmeldung über Corinna Göbl, AlzChem Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 08621-86-2657 oder per Email info@alzchem.com.
 
 
Hinweise für die Redaktionen:
·         ChemDelta Bavaria ist die privatwirtschaftliche Gemeinschaftsinitiative der Unternehmen im bayerischen Chemiedreieck zu Sicherung und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsregion im Einklang mit den Menschen und der Umwelt in Südostbayern.
 
Ansprechpartner für die Medien:
 
Dr. Werner Goll, Sprecher
ChemDelta Bavaria, Industriepark Werk Gendorf
D-84504 Burgkirchen
Fon:     +49 (0)8679-7 3385
Handy: +49 (0)171 385 1551
Fax:     +49 (0)8679-7 3010
Email: info@chemdelta-bavaria.de
www.chemdelta-bavaria.de

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