Pressemitteilung ChemDelta Bavaria (27.11.2011) - Aktualisierte Sicherheitsinformation
Chemieunternehmen im ChemDelta Bavaria informieren Nachbarn über Sicherheitsmaßnahmen und richtiges Verhalten bei Schadensfällen.
Die Unternehmen der chemischen Industrie im ChemDelta Bavaria an den Standorten Burghausen, Burgkirchen und Trostberg haben eine aktuelle Broschüre über Sicherheitsmaßnahmen und das richtige Verhalten bei Störfällen aufgelegt. Sicherheit haben die südost-bayerischen Unternehmen AlzChem, BASF, Borealis, OMV, WACKER und Industriepark Werk GENDORF stets im Fokus.
Aktualisierte Informationen über Sicherheitsmaßnahmen.
Die aufgeführten Unternehmen des ChemDelta Bavaria mit ihren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften betreiben Betriebsbereiche mit Anlagen, die der Störfall-Verordnung unterliegen. Die Störfall-Verordnung ist die gesetzliche Regelung zur Vermeidung und Begrenzung der Auswirkungen von schweren Unfällen.
Durch eigene Initiativen und in enger Zusammenarbeit mit den Behörden werden die umfangreichen Sicherheitseinrichtungen in den Betrieben und Anlagen der Werke des Bayerischen Chemiedreiecks ständig an den neuesten Stand der Technik angepasst. So gelingt es den Unternehmen, Gefahren für die Mitarbeiter und die Menschen in der Nachbarschaft zu minimieren. Die Wahrscheinlichkeit für die Nachbarn, mit einem Ereignis konfrontiert zu werden, ist also gering. Vorsorglich sind aber Hinweise für das richtige Verhalten in der Broschüre „Informationen über Sicherheitsmaßnahmen“ enthalten.
Diese Broschüre für die Nachbarn der Werke wurde jetzt im turnusgemäßen Rahmen aktualisiert und in gedruckter Form neu aufgelegt sowie auch in elektronischer Form im Internet veröffentlicht. In der Arbeitsgemeinschaft Bürgerinformation haben die Fachabteilungen für Sicherheit und die Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit der beteiligten Chemieunternehmen gemeinsam den Inhalt auf den neuesten Stand gebracht.
Die Broschüre wird demnächst bei den kommunalen Verwaltungen sowie bei anderen öffentlichen Stellen wie z. B. Schulen ausgelegt. In elektronischer Form, d.h. als Datei zum Download, ist die Broschüre auf der Homepage des ChemDelta Bavaria unter www.chemdelta-bavaria.de hinterlegt. Auch über die Internet-Auftritte der beteiligten Unternehmen sind die Daten verfügbar.
Firmenspezifische Dateien geben Auskunft über Namen und Adressen der Unternehmen sowie Art und Zweck der Anlagen. Dabei werden Stoffe und Zubereitungen, die als Rohstoff oder Zwischenprodukt eingesetzt werden, sowie hergestellte Endprodukte mit ihren grundsätzlichen Gefährdungsmerkmalen beispielhaft aufgeführt.
Das „richtige Verhalten“ beschrieben
Besonders wichtig sind die in der Broschüre eingelegten und im Internet als eigene
Download-Datei eingestellten Verhaltenshinweise. Sie geben bei Schadensfällen Auskunft
darüber, wie man über ein Ereignis unterrichtet wird und welche Sofortmaßnahmen man in
diesem Falle ergreifen soll. Diese Verhaltenshinweise sollten alle Nachbarn der
Chemiewerke sehr sorgfältig durchlesen.
Personen, die keinen Zugang zum Internet haben, können bei Interesse gedruckte
Exemplare bei den unten aufgeführten Störfallbeauftragten der Chemieunternehmen
anfordern.
Die an der Sicherheitsbroschüre beteiligten Unternehmen:
Industriepark Werk GENDORF (Clariant, Dyneon, InfraServ Gendorf und Vinnolit) in Burgkirchen
OMV in Burghausen
Borealis Polymere in Burghausen
AlzChem in Trostberg
BASF Construction Polymers in Trostberg
WACKER in Burghausen (WACKER, Siltronic, Vinnolit)
Weitere Informationen erhalten Sie von:
Borealis Polymere GmbH
Störfallbeauftragter: Peter Rüger
Tel.: +49 - 86 77 - 977 118
Chemiepark Trostberg
Störfallbeauftragte: Christine Gigl
Tel.: +49 - 86 21 - 86 20 90
Industriepark Werk GENDORF
Störfallbeauftragter: Godehard Mayer
Tel.: +49 - 86 79 - 7 55 36
OMV Deutschland GmbH
Störfallbeauftragter: Georg Häckl
Tel.: +49 - 86 77 - 960 2675
Wacker Chemie AG
Störfallbeauftragte:
Stefan Henn
Tel.: +49 - 86 77 - 83 4225
Gioacchino Carusotto
Tel.: +49 - 86 77 - 83 7372
ChemDelta Bavaria
Bayern ist das Drehkreuz im West-Ost- und Nord-Süd-Handel. Mit der EU-Osterweiterung wurde der Wirtschaftsstandort Bayern noch attraktiver: Keine andere Region in Europa bietet bessere Voraussetzungen zur Erschließung dieser aufstrebenden Märkte.
Die Unternehmen im ChemDelta Bavaria haben dies bereits erkannt: Bis Ende 2011 investieren sie über drei Milliarden Euro in neue Produktionsanlagen und die Standortinfrastruktur.
Ab 2012 soll zusätzlich die Ethylen-Pipeline Süd (EPS) den Zugang zum nordwesteuropäischen Ethylenverbund eröffnen - als mögliche Drehscheibe eines gesamteuropäischen Pipelinenetzes.
Bereits heute erwirtschaften die rund 25 angesiedelten Unternehmen mit ihren über 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jährlich ein Gesamtumsatzvolumen von mehr als 8 Mrd.
Euro. Rund 50 Prozent aller Chemiebeschäftigten in Bayern erwirtschaften somit über sechs Prozent des deutschen Chemieumsatzes.
