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Pressemitteilung vom 10.02.2012 - "Ran an die Kolben!"

20 Teilnehmer der 44. Internat. Chemie-Olympiade zu Gast im CHEMIEPARK TROSTBERG.

Für 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen 17. Landesseminar zur internationalen Chemie-Olympiade heißt es ab Montag "Ran an die Kolben!". Bereits zum fünften Mal richten die Unternehmen AlzChem und BASF die 3. Runde des bayerischen Landesseminars aus. Auch Makai Szabolcs, Schüler des Hertzhaimer Gymnasiums und Ramona Schneider, Gymnasium Waldkraiburg, haben sich für diese Runde qualifiziert.
 
Die jungen Chemiebegeisterten absolvieren ein straffes Programm. Los geht’s mit einem ganzen Tag im Ausbildungslabor. Zusammen mit Azubis und Ausbildern dürfen die Olympioniken experimentieren und „kochen“ und es gibt natürlich reichlich Gelegenheit mit Experten zu fachsimpeln. Am Dienstag besichtigen die Schülerinnen und Schüler zunächst den Chemiepark Trostberg, fahren dann an den AlzChem Standort Hart und nehmen dort die Carbidproduktion unter die Lupe. Dann steht die Besichtigung des BASF Global Competence Centers unter der Führung von BASF Kommunikationschef Klaus Kamhuber auf dem Programm. Im Anschluss daran gibt es einige interessante Fachvorträge zum Thema Umweltschutz und Personalentwicklung. Höhepunkt des 3-tägigen Besuches wird sicherlich der Festvortrag am Dienstag Abend sein. Auch diesmal werden die BASF Forscher Dr. Michael Bräu und Dr. Wolfgang Seidl auf spannende und unterhaltsame Art und Weise Versuche und chemische Reaktionen vorführen, unter dem Motto: „Chemiker sucht Frau“.
 
Was ist die internationale Chemie-Olympiade (IChO)?
Jedes Jahr im Sommer  treffen sich Jungchemiker aus mehr als 60 Ländern der Welt, um ihr Chemie-Wissen in einem olympischen Wettstreit zu testen. Der Wettbewerb findet jedes Jahr in einem anderen Gastgeberland statt - immer getreu dem olympischen Motto "Dabei sein ist alles!". Pro Nation kann ein Team aus maximal 4 Schülerinnen und Schülern zur Chemie-Olympiade geschickt werden. Diese treten dann im Einzelwettstreit in einer theoretischen und praktischen Klausur (jeweils 5 Stunden) gegen eine weltweite Konkurrenz an.
Da die Internationale Chemie-Olympiade kein Teamwettbewerb ist, kann jeder Schüler für sich und sein Land eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille erringen. Jedoch kursiert jedes Jahr auch immer eine inoffizielle Rangliste der Länder, bei der sich Deutschland gut präsentiert.
Neben dem wissenschaftlichen Wettbewerb erwartet die Teilnehmer und Betreuer ein attraktives soziales und kulturelles Programm geprägt von der Tradition des Gastgeberlandes. Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler Kontakte zu Gleichgesinnten auf dem ganzen Globus knüpfen.
Jede Nation ist selbst für die Auswahl der Schüler als Teilnehmer an der IChO verantwortlich. In Deutschland werden die Kandidaten in einem vier Runden dauernden Auswahlverfahren ermittelt: In den ersten beiden Runden werden Aufgaben von Schülern bis zur Jahrgangsstufe 13 (bzw. bis zum 20. Lebensjahr) in Heimarbeit bearbeitet. Diese Aufgaben entsprechen nicht gerade dem Standard-Lehrbuchstoff. Sie fordern Kreativität und Eigeninitiative, gehören doch deswegen noch lange nicht zur Kategorie „unlösbar“.
Zur dritten Runde werden jeweils 30 Schüler an zwei Orte zu Seminaren eingeladen, in deren Verlauf eine theoretische Klausur über das Weiterkommen entscheidet. 15 Jugendliche gelangen schließlich zur vierten Runde nach Kiel. Hier wird nicht nur das theoretische, sondern auch das experimentelle Wissen überprüft. Letztendlich werden auf diese Weise die vier Schüler ermittelt, die Deutschland bei der IChO vertreten.
 
Das Finale findet dieses Jahr in Washington DC statt.
"Es ist gut zu wissen, dass sich doch so viele hervorragende Schülerinnen und Schüler in Bayern für die Naturwissenschaften und speziell für die Chemie begeistern. Daher unterstützen wir gerne gezielt Jugendarbeit und Nachwuchsförderung, denn diese jungen Menschen sind richtungsweisend für die Zukunft. Und diese wollen wir bestmöglich mit gestalten", so Stefan Greger, AlzChem Vorstand und Betreiber des CHEMIEPARK TROSTBERG.
 
In das gleiche Horn stößt Erich Lackner, Standortkoordinator der BASF in Trostberg: „Gerade uns, der BASF, als innovationsgetriebenes Unternehmen ist die Förderung junger Talente ein Herzensanliegen. Daher engagieren wir uns gerne für das Landesseminar“.

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Kontakt

Nicol Schindlbeck
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Pressesprecherin
T +49 8621 86-2460
F +49 8621 86-2020


AlzChem AG
Dr.-Albert-Frank-Str. 32
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